Paradies | Spielfilm | 79 Min | 1,85:1 | Deutschland | 2020 | Website

Für den Tod zu arbeiten ist gar nicht so dramatisch, wenn dieser nur noch eine Firma ist, man zu dritt in einem Dienstwagen lebt und den ganzen Tag über Land fährt – von einem Todeszeitpunkt und -ort zum anderen. In dieser beschaulichen Alltäglichkeit werden die drei Mitarbeiter*innen der Firma „Styx“ plötzlich mit ihrer eigenen Tilgung konfrontiert. Und sie beginnen die Regeln ihrer Welt zu hinterfragen und an ihren Grenzen zu rütteln.


Premiere im Spielfilmwettbewerb des 41. Filmfestival Max Ophüls Preis

„Eine in sich stimmige, surreale Parabel über Gesellschaft, Tod, Bürokratie und Rebellion […] mit einem ganz eigenen trockenen Witz.“
Wilfried Hippen, taz

„Innerhalb der Erzählwut vieler deutscher Debütfilme und des Drangs zum Ausbuchstabieren jedweder Emotion und Motivation entpuppt sich Paradies als wahrer Glücksfall, der zeigt, dass es wirkungsvolles Kino abseits der gebräuchlichen Formeln und Erzählmuster geben kann, das eigentlich einen viel prominenteren Platz auf den Festivals verdient hätte.“
Joachim Kurz, kino-zeit.de

„Das Darstellertrio ist famos als Außendienstler, die sich langsam in  eine Welt abseits ihrer eingespielten  Arbeitsräume vortasten.“
Tobias Kessler, Saarbrücker Zeitung